Die Evolution des Menschen

Ernährung des Menschen damals und heute

 

Als Jäger und Sammler waren Ressourcen knapp und die Beschaffung von Nahrung war mühsam. Die Ernährung bestand überwiegend aus Fleisch also Eiweiß und Fett, Kohlenhydrate wurden kaum aufgenommen und dann auch in komplexeren Formen, als wir sie heute auf unseren Tellern liegen haben. Für die Nahrungsbeschaffung war es wichtig schnell und geschickt zu sein, um zum Einen ausreichend Nahrung zu bekommen und zum Anderen nicht selbst zur Beute zu werden. Außerdem kam es auch nicht selten vor, dass mal einige Zeit keine Beute erlegt werden konnte. Derjenige, der seine Kalorien am Langsamsten verbrauchte, hatte also die besten Karten, um zu überleben.

Als die Menschen sesshaft wurden, weil sie lernten Tiere zu halten, zu züchten und Pflanzen auf Feldern anzubauen, veränderten sich damit auch ihre Ernährungsgewohnheiten und Lebensbedingungen.
Auf den Feldern war nun Ausdauer statt Schnelligkeit gefragt. Durch den Anbau von Getreide wurden zunehmend Kohlenhydrate in den Speiseplan eingebaut. Eiweiß- und fettreiche Lebensmittel wurden dagegen weniger konsumiert.

Diese Veränderungen bewirken, dass jeder Mensch eine einzigartige DNA besitzt, die die Geschichte ihrer Vorfahren genau kennt.
Der Kalorienverbrauch ist demnach nicht nur abhängig von der allgemeinen Energieaufnahme (kcal), sondern auch von der unterschiedlich hohen Verwertung von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen.
Der Kalorienverbrauch durch unterschiedliche Sportarten ist ebenso bei jedem Menschen individuell.